Chronik
Unsere Vereinsgeschichte!
Vereinsgründung
Der Burschenverein Ecknach wurde am 21.06.1974 im Gasthaus Gutmann gegründet. Zu dieser Zeit war Lorenz Schäffer 1. Bürgermeister in der noch eigenständigen Gemeinde. Der Grundstein für die Gründung wurde jedoch schon mehrere Wochen zuvor gelegt, als sich die Ecknachtaler Burschen entschlossen, am 15.06.1974 ein „Sau-Essen“ zu veranstalten. Die Sau wurde von Karl Huber, Leonhard Ostermayr, Klaus Kratschmann und Hans Haunschild anlässlich ihrer Entlassung aus der Bundeswehr gestiftet. Der Grill wurde von der GGG Untergriesbach ausgeliehen, weil kein eigener vorhanden war. Um dieses „Übel“ abzustellen, beschloss man sich, am 21.06.1974 eine Versammlung einzuberufen, um über den Bau eines eigenen Grills zu beraten, sowie einen Verein zu gründen. Josef Burnhauser ging als 1. Vorstand hervor. Hans Burgmeier wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Der EBV zählte 17 Vereinsmitglieder bei seiner Gründung.
1975 – 1977
1975 wurde das „Sau-Essen“ wiederholt, wobei der neue eigene Grill, den die Firma
Ettner baute, eingeweiht wurde. Im selben Jahr wurde auf vielfachen Wunsch
nochmals ein „Sau-Essen“ durchgeführt, bei dem man vorher ein Fußballspiel gegen
die Sielenbacher Burschen durchführte. Dies entschied der EBV mit 4:2 für sich. Der
Vereinsausflug führte die Burschen wie im vorhergegangenen Jahr aufs Oktoberfest.
Zur Jahreswende veranstaltete man erstmals einen Silvesterball, der ein voller Erfolg
wurde.
Zusammen mit dem Schützenverein wurde 1976 erstmals ein Faschingsball
abgehalten, welcher bei allen Ecknachern gut ankam. Wie auch in den Jahren zuvor,
feierte der EBV bei tadellosem Wetter sein jährliches Jaudusfest in der „Grubn“. Ein
besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war das am 02.05.1976 veranstaltete
Gockelessen, bei dem man nebenbei eine kleine Meisterschaft im Kartenspiel 66
durchführte. Der diesjährige Vereinsausflug führte zum Törggelen nach Südtirol.
Am 09.04.1977 hielt man sein traditionelles Jaudesfest ab, das nicht wie gewohnt in
der „Grubn“, sondern beim alten Wirt stattfand. Unter gewohnter Regie von Manfred
Weirich und Franz Thoma grillte man am Vatertag eine Sau. Auch in diesem Jahr
ging man wieder auf Reisen. Der Burschenausflug führte nach Uttendorf in Tirol.
1978 – 1983
Der Burschenverein wird immer mehr zu einem festen Bestandteil im Ecknacher
Vereinsleben. So gehören Schützen und Burschenball, die Silvesterfeier, der Jaudus,
ein Grillfest und der Burschenausflug zu festen Bestandteilen im Ecknacher
Vereinsleben.
Nach längerer Zeit wurde 1979 auch wieder Fußball gespielt, leider verlor man gegen
die GGG aus Untergriesbach.
Im Jahre 1981 war der Burschenverein sehr aktiv. Erstmals nach 1968 stellten sie
zusammen mit den anderen Ecknachern Vereinen einen Maibaum auf, wobei der
Burschenverein federführend war. Der Baum, den Herbergsvater Anton Gutmann
stiftete, wurde in wochenlanger Arbeit hergerichtet.
Zu den ansonsten eher ruhig verlaufenden Vereinsjahren, wo aus
Terminüberschneidungen eher weniger auf dem Programm stand, gehört nun eine
Theaterfahrt, die seit 1979 jährlich durchgeführt wurde.
Premiere feierte 1983 eine Skifahrt, die die Burschen nach St. Johann in Österreich
führte.
1984 – 1989
Anlässlich seines 10jährigen Vereinsjubiläums 1984 grillte der EBV nach längerer Zeit
wieder eine Sau. Hier wurden Vorstand Josef Burnhauser, Hauptkassier Karl Huber
und zweiter Kassier Franz Lutz für zehnjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft geehrt.
Auch in diesem Jahr startete man eine Skifahrt nach St. Johann, an der 35 Burschen
gefallen fanden.
Zusammen mit den anderen Ecknacher Vereinen wurde in den Jahren 1985 und
1988 der zweite bzw. dritte Maibaum aufgestellt, der weiterhin unter der Regie der
Burschen gefertigt wurde.
Im August 1987 beteiligte sich der Burschenverein das erste Mal auf einer
Fahnenweihe. Mit zahlreichen Mitgliedern war man in der Nachbargemeinde Klingen
vertreten.
Neben dem jährlichen Schützen- und Burschenball und dem Starkbierfest nach der
Generalversammlung wird es etwas ruhiger um den Burschenverein. So standen
neben zwei Theaterfahrten 1985 und 1988, einem Grillfest 1987 noch ein 1. Hilfe-
Kurs auf dem Programm.
1990 – 1995
Im Rahmen eines Grillfestes wurde am 14. Juli 1990 das 15-jährige Gründungsfest
mit einjähriger Verspätung gefeiert. Hier wurden Mitglieder für langjährige Verdienste
ausgezeichnet. In diesem Jahr besuchte man auch noch das Steiner-Theater in
München.
1991 stand wieder ein Vereinsausflug auf dem Programm. Er führte diesmal nach
Berchtesgaden.
Im darauf folgenden Jahr beteiligte sich der EBV an der 1175-Jahrfeier der Gemeinde
Ecknach, das im Rahmen eines dreitägigen Dorffestes gefeiert wurde.
Erstmals organisierte man 1993 ein Fischessen, das ein großer Erfolg war. Dies
sollte ab nun jedes Jahr wiederholt werden. Sein 20-jähriges Bestehen feierte man
am 28. Mai 1994 im Garten der Familie Gutmann, wo man ein von
Gründungsmitglied Klaus Kratschmann gestiftete Sau grillte. Zu den weiteren
Festlichkeiten im Jubeljahr zählte noch das Aufstellen des Maibaums und das 2.
Steckerlfischessen.
Am 04.05.1995 ging Vorstand Josef Burnhauser in seine letzte Amtsperiode. Seit
Gründung des Vereins steht er an deren Spitze.
Zusammen mit den Ecknacher Vereinen übernahm man das alte Gefrierhaus, da
jetzt als Lagerraum zur Verfügung steht.
Premiere feierte man beim Bauen eines Faschingswagens, mit dem man zusammen
mit der Affinger Feuerwehr beim Faschingsumzug in Griesbeckerzell startete.
1996 – 2001
Nun schon zum zweiten Mal beteiligte sich der EBV 1996 mit der Affinger Feuerwehr
am Gaudiwurm in Griesbeckerzell. Der Wagen stellt eine Jägermeisterflasche dar,
auf der sich „10 kleine Jägermeister“ tummelten.
Nach einigen Jahren führte die Burschen wieder eine Theaterfahrt zur Iberl-Bühne
nach München durch, wo das Stück „So ein Pech im Glück“ die Theaterfreunde sehr
zum Lachen brachte.
Beim erstmals durchgeführten Hobbyturnier des VfL beteiligte man sich ebenfalls mit
einer Mannschaft. Die als „Favoriten“ gestarteten Burschen belegten aber nur den 8.
Platz.
Bei der Generalversammlung im Jahre 1997 gab es nach 24 Jahren einen Wechsel
an der Spitze des EBV. Josef Burnhauser stellte sich nicht mehr zur Wahl und somit
stand der Ära Klaus Naß nichts mehr im Wege. Zu seinem Stellvertreter wurde
Hubert Gutmann gewählt.
Das größte Ereignis in diesem Jahr war das erstmals durchgeführte Sautrogrennen,
an dem sich 14 Paare beteiligten. Als Sieger gingen Gregor Lochner und Johann
Gutmann hervor Unter dem Motto „Die Wikinger“ wurde auch in diesem Jahr ein
Wagen beim Zeller Faschingsumzug gestaltet. Der Erlös aus einem Punschverkauf
nach der Christmette, der ebenfalls Premiere feierte, stiftete man dem Ecknacher
Kindergarten.
1998 war ein Jahr mit vielen Aktivitäten. Das Jahr begann mit der Aufstellung des
von der Stadt Aichach gestifteten Maibaumes. Erstmals führte man eine
Schlagerparty in der neuen Maschinenhalle der Familie Naß, zu der ca. 1200
Besucher kamen, durch. Bestens kam auch wieder das Sautrogrennen mit
anschließendem Fischessen an. In diesem Jahr gewannen die beiden Brüder Franz
und Hubert Gutmann. Am 20.12.1998 ging der EBV wieder auf Reisen; zu einer
„Dankeschönfahrt“ zum Christkindlmarkt nach Salzburg wurden alle Helfer und
Gönner des EBV eingeladen.
1999 – 2003
Groß gefeiert wurde 1999 in der neuen Halle der Familie Naß. Anlass hierfür war das
25-jährige Vereinsjubiläum.
Auftakt war ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, der von der
Sielenbacher Blaskapelle, die auch den Festzug anführte, umrahmt wurde. Nach
einer zünftigen Brotzeit ehrte Vorstand Klaus Naß verdiente Mitglieder. Nach den
Ehrungen war die Bühne für die Show und Tanzband „Chari Vari“ frei.
Schon eine Woche darauf war man bei den Klingenern Burschen eingeladen. Dieses
Gründungsfest, zu dem man sich gut ausgestattet zu Fuß auf den Weg machte, wird
allen Burschen, die mit dabei waren, stets in Erinnerung bleiben.
Bei strahlendem Sonnenschein fand das 3. Ecknacher Sautrogrennen statt. Es
siegten Norbert Mayr und Roland Haas. Bei der Jugend waren Martin Herb und
Tobias Huber an diesem Tag nicht zu schlagen. Als einziges Mädchenteam gingen
Melli Bals und Silke Fischer an den Start.
Der Reinerlös aus dem jetzt schon zum dritten Mal durchgeführten Glühweinverkauf
kam wie jedes Jahr dem Kindergarten zu Gute. Seit nun mehr 21 Jahren
veranstaltete man zusammen mit den Schützen am Anfang des Jahres einen
Faschingsball.
Immer mehr blüht der EBV zu alter Stärke unter der neuen Führung auf. So wurde im
Jahr 2000 abermals eine Rockparty veranstaltet. Seither zählt diese Veranstaltung im
Monat Mai zu einer festen Größe im Aichacher Raum und wird von den Burschen
nun jedes Jahr durchgeführt.
Neben den üblichen Veranstaltungen und dem Sautrogrennen, das Norbert Mayr und
Franz Achter bei den Senioren, Martin Herb und Markus Richter bei den
Jugendlichen und Silke Fischer und Melli Bals bei den Damen gewannen, hatte man
heuer zum ersten Mal einen Stand auf dem Aichacher Stadtfest.
Zum Ende des Jahres bekam der EBV eine neue Satzung. Darin war „das kulturelle
Gut, die traditionsbewussten Sitten, so wie die Kameradschaft und den
Gemeinschaftssinn zu fördern und zu stärken“ enthalten. Seit dem 10.11.1998 ist der
Ecknacher Burschenverein ein eingetragener Verein und im Amtsgericht unter der
Nummer 665 aufgeführt.
70 Personen folgten der Einladung zu einem „Dankeschönessen“ am 09.11.2001 ins
Gasthaus Gutmann. Ohne sie wäre die Durchführung der ganzen Veranstaltungen
wie die Rockparty, wo man heuer auf einer Großbildleinwand das Champions-
League-Finale Bayern München – FC Valencia vor über 2000 Leuten übertrug, sowie
der Stand auf dem Stadtfest, den man heuer mit dem VfL zusammen veranstaltete,
nicht möglich gewesen.
Nach 1987 war der EBV auch wieder auf einer Fahnenweihe vertreten. Hier reiste
man zum Burschenverein nach Sielenbach. Am selben Tag war man zuvor nach auf
dem 125-jährigen Gründungsfest der Ecknacher Feuerwehr vertreten.
Im sechsten Anlauf gewann man in diesem Jahr dann endlich das vom VfL
veranstaltete Hobbyturnier. Hierfür musste man auf dem Transfermarkt ganz schön
aktiv werden, um endlich ganz vorne zu stehen.
In der Generalversammlung 2002 wurde beschlossen, dass man zum 30-jährigen
Gründungsfest eine viertägige Fahnenweihe auf der Sportanlage durchführen wird.
Kurz darauf wurde ein Festausschuss einberufen, um ein Gelingen dieser
Veranstaltung zu bewerkstelligen.
Des weiteren wurde im Jahr 2002 das Sautrogrennen, das von ………………..
gewonnen wurde, die Rockparty, ein „Dankeschönessen“, der Stand auf dem
Stadtfest und der Glühweinverkauf nach der Christmette durchgeführt.
Im letzten Jahr vor der Fahnenweihe standen 2003 noch eine Menge
Veranstaltungen auf dem Terminkalender. Es wurden zahlreiche Fahnenweihen
besucht und ein neuer Maibaum aufgestellt. Auch unsere nun schon traditionelle
Rockparty wurde wieder veranstaltet und am ersten Augustwochenende war der EBV
zusammen mit dem VfL auf dem Aichacher Stadtfest.
Die darauf folgenden Monate standen ganz im Zeichen unserer neuen Fahne, die Mitte diesen Jahres bei der Firma Jeschke in Auftrag gegeben wurde.
Anfang Dezember baten wir um die Schirmherrschaft bei unserem Aichacher Bürgermeister, Klaus Habermann.
Am 24. Dezember fand nach der Christmette wieder unser Glühweinausschank statt, dessen Erlös wie immer dem Ecknacher Kindergarten zu gute kommt.
Ende Dezember fuhren wir nach Sielenbach um dort beim Burschenverein für die Patenschaft zu Bitten.
2004
Anfang 2004, jetzt sind die Vorbereitungen für unsere Fahnenweihe bereits in vollem Gange. Vor unserer Fahnenweihe hatten wir auch noch etliche andere Termine wahrzunehmen.
Ende Januar organisierte man zusammen mit dem Schützenverein wieder einen Schützen- und Burschenball beim Gasthof Gutmann.
Wenige Tage darauf lud man zur Generalversammlung mit traditionellem Radiessen ein, bei der durch Abstimmung eine Satzungsänderung beschlossen wurde. Ebenfalls wurden vor und nach unserem Gründungsfest einige andere Fahnenweihen besucht.
Juni 2004, unser Gründungsfest mit Fahnenweihe fand vom 9.- 13 Juni statt. Eine Woche vorher wurde es ernst mit den Aufbauarbeiten, wo alle Mitglieder tatkräftig mit halfen und wir so für das Fest gut vorbereitet waren.
Den Auftakt machte am Mittwochabend unsere Rockparty.
Am zweiten Tag stand als erstes ein Ochsenrennen auf dem Programm, bei dem wir neben zahlreichen Gästen, auch die Königinnen der Erdenfrüchte begrüßen durften.
Anschließend fand die Siegerehrung im Festzelt statt.
Danach folgte eine Junggesellenversteigerung, dessen Erlös dem Ecknacher Kindergarten zu Gute kam.
Der offizielle Beginn unseres Gründungsfestes fand am Freitag mit dem Einzug der Vereine (Jubel- und Patenverein, Ortsvereine) und dem Bieranstich statt. Abends sorgte die Band Chari Vari für gute Stimmung im Festzelt.
Am Samstagabend spielte die Stimmungsband Isartaler Hexen im Festzelt.
Der Festsonntag begann um 5:30 Uhr mit dem Weckruf. Wir marschierten vom Gasthof Gutmann zum 1.Vorstand Klaus Naß und zur Fahnenbraut Antonia Naß, wo man sich bei einem gemeinsamen Frühstück für den Tag stärkte. Anschließend holte man die Fahnenmutter Hermine Kraiger ab und zog dann mit dem Patenverein gemeinsam ins Festzelt ein.
Nach dem Empfang der Vereine fand unser Festgottesdienst mit dem Höhepunkt, der Weihe unserer neuen Fahne, statt.
Darauf folgte das Mittagessen, der Festumzug durch den Ort mit anschließendem Fahneneinzug ins Festzelt.
Für mächtige Stimmung im Zelt sorgte die Roberts-H Band.
Der Festausklang ging noch bis in die späte Nacht hinein.
Im August 2004 beteiligten wir uns mit dem VFL Ecknach wieder an dem Aichacher Stadtfest.
Für das gelingen unseres Gründungsfestes bedankten wir uns im November bei allen Helferinnen und Helfern mit einem Dankeschönessen und Vorführung des Videofilmes vom Patenbitten, in der Schulturnhalle Ecknach.
Als letzten Termin im Jahr 2004 stand der traditionelle Glühweinausschank nach der Christmette auf dem Programm.
2005
Das Jahr 2005 begann mit der Generalversammlung (wie üblich mit traditionellem Radiessen) bei der Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung standen. (1.Vorstand Gregor Lochner, 2.Vorstand Florian Huber) Im Laufe des Jahres besuchten wir wieder zahlreiche Fahnenweihen. Mitte Juni veranstalten wir wieder eine Rockfete und nahmen im Juli, zum wiederholten Male, am Fußball Hobbyturnier des VFL Ecknach teil. Ende August fand nach 3-jähriger Pause wieder ein Sautrogrennen statt. Bei herrlichstem Wetter und genügend Wasser in der Ecknach, gingen 17 Männerpaare, 4 Damen- und 4 Jugendpaare an den Start. Als Sieger gingen hervor: Peter Haas und Jochen Aidelsburger (Männer), Franziska Menzinger und Katja Wagenpfeil (Frauen), Alexander Huber und Johannes Pfleger (Jugend). Mitte November wurde mit dem Patendanken und einem Dankeschönessen für den Festausschuss die Feierlichkeiten zu unserem 30-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe abgerundet. Als letzter Termin im Jahr 2005 stand der traditionelle Glühweinausschank nach der Christmette auf dem Programm. Der Burschenverein zählt zum 01.12.2005 108 Mitglieder.
2006
Als erstes Ereignis im Jahr 2006 fand Ende Januar wieder ein Schützen- und Burschenball beim Gasthof Gutmann statt. Es folgte unsere erste Beachparty. Jakob Wünsch aus Untergriesbach stellte uns hierzu seine Maschinenhalle zur Verfügung. Trotz des schlechten Wetters (ca. 50cm Neuschnee) besuchten am ersten Tag, den 4. März, 800 Gäste die Party. Am zweiten Tag, den 11. März, konnten wir 1300 Besucher begrüßen. Der nächste Termin in unserem Vereinsjahr 2006 war die Generalversammlung (wie üblich mit traditionellem Radiessen). Am 30. April nahmen wir am 100 jährigen Gründungsfest der Ecknacher Schützen teil. Zudem besuchten wir noch Feste in Aindling, Hohenkammer und Ried. Im August beteiligten wir uns mit dem VFL Ecknach wieder an dem Aichacher Stadtfest, diesmal vor dem alten Rathaus. Ende August besuchten wir den Barthelmarkt in Oberstimm. Am 1. Oktober veranstalteten wir erstmals ein Bobby-Car-Rennen, die Strecke führte vom Himmelreichberg bis zum Ortseingang. Die Zeitmessung übernahmen die Grubetfreunde Aichach. 16 Herren, 2 Damen und 8 Kinder gingen an den Start. Als Sieger gingen Gregor Lochner, Verena Wanner und Dominik Hermann hervor. Den Pokal für das schönste Bobby-Car erhielt Gregor Lochner. Als letzten Termin im Jahr 2006 stand wieder der traditionelle Glühweinausschank nach der Christmette auf dem Programm. Der auf dem neu gestalteten Schul-Vorplatz wieder viele Gäste anlockte.
2007
Der traditionelle Schützen- und Burschenball eröffnete das Vereinsjahr 2007. Es folgte die Generalversammlung mit traditionellem Radi-Essen, bei der eine neue Vorstandschaft gewählt wurde:
1.Vorstand Huber, Florian
2.Vorstand Herb, Martin
1.Kassier Herb, Thomas
2.Kassier Thoma, Matthias
1.Schriftführer Erbe, Johannes
2.Schriftführer Aidelsburger, Jochen
1.Gerätewart Seidel, Michael
2.Gerätewart Wanner, Andreas
Vereinsdiener Mangold, Peter jun.
In diesem Jahr stellte man wieder zusammen mit den anderen örtlichen Vereinen einen neuen Maibaum auf. Der zum Ersten mal in weiß-blau die Ortschaft ziert. Außerdem wurden neue Schilder gemalt, und der Kranz restauriert.
Am Sonntag den 10.Juni fand bei schönstem Wetter das siebte Ecknacher Sautrogrennen statt. Es gingen 19 Männerpaare, 4 Damen- und 6 Jugendpaare an den Start. Sieger: Gregor Lochner und Norbert Mayr (Männer), Franziska Menzinger und Theresa Schweighofer (Frauen), Alexander Huber und Johannes Pfleger (Jugend).
Am ersten Wochenende im August fand in Aichach wieder das alljährliche Stadtfest statt, bei dem man sich wieder mit dem VfL Ecknach, mit einem Stand, beteiligte.
Ende August besuchten wir wieder den Barthelmarkt in Oberstimm.
Die letzte Septemberwoche stand im Zeichen der Bobby-Car-Schrauber. Am Sonntag fuhren dann 25 Teilnehmer am Himmelreichberg um den Sieg.
Sieger: Gregor Lochner (Erwachsene) , Markus Haas (Kinder)
Am 17.Oktober forderte die Aichacher Zeitung die Ecknacher Dorfgemeinschaft zu einer Wette heraus. Die Zusammenarbeit aller Vereine und Bürger bescherte den Ecknachern einen klaren Wetterfolg.
Als letzten Termin im Jahr 2007 stand wieder der traditionelle Glühweinausschank nach der Christmette auf dem Programm. Der im Schulhof wieder viele Gäste anlockte.
Außerdem besuchten wir im Jahr 2007 noch 3 Fahnenweihen und das 5 jährige Gründungsfest des BV Harthausen.
2008
Zu Beginn des neuen Jahres fand wieder unser Burschen- und Schützenball statt, bei dem wir auch viele junge Besucher begrüßen durften Ende Februar folgte als nächste Veranstaltung im Vereinsjahr unsere Generalversammlung mit Radi-Essen, bei der die Vorstandschaft den Bauplan für eine eigene Lagerhalle vorstellte. Zu diesem Zeitpunkt zählte unser Verein 112 Mitglieder. Am 5.Juli 2008 fand das jährliche Sautrogrennen statt, bei dem 32 Teams an den Start gingen, obwohl sich manche Teilnehmer extrem lang Zeit liesen und sich unser Vorstand schon Sorgen machte, kamen alle sicher ans Ziel. Beim anschließenden Steckerlfischessen wurden 140 Fische und 200 Liter Bier verkauft. Sieger bei den Herren: Jochen Aidelsburger und Peter Haas, Sieger bei den Damen: Anna Failer und Thomas Failer, bei den Kindern Johannes Pfleger und Josef Schmaus Am 6. Juli nahmen wir mit unserer Fahnenabordnung an der Primiz von Daniel Ertl in Gallenbach teil. Ab dem 7. Juli konnte man sich im eingerichteten EM-Stüberl im alten Lagerhaus wieder die Spiele der Europameisterschaft auf Großbildleinwand anschauen. Am 2. August waren wir wieder gemeinsam mit dem VfL auf dem Stadtfest, und kümmerten uns um das leibliche Wohl der Gäste. Der Besuch des Barthelmarkts in Oberstimm stand natürlich dieses Jahr wieder mit auf dem Programm und außerdem besuchten wir noch 3 Fahnenweihen, und waren auch auf dem sensationellen VfL Fest zum 40 jährigem Bestehen anwesend, egal ob als Gast oder Helfer. Nach längerer Zeit machten wir auch wieder einen Burschenausflug. Gemeinsam mit dem Kühbacher Burschenverein ging es mit dem Bus nach Wolfratshausen und mit dem Floß wieder zurück nach München. Wo uns der Bus wieder erwartete. Natürlich blieb es nicht aus das sich der ein oder andere bei der Floßfahrt mit den Fluten vertraut machte, und einer sogar am Liebsten mit dem Taxi weitergefahren wäre. Nach gutem Zureden hat er sich aber doch wieder fürs Floß als Fortbewegungsmittel entschieden. Als Abschluss ging’s noch in die Augustinerschwemme zum Brotzeitmachn wo der Tag dann für Einige beendet war. Am Heiligen Abend schank der Burschenverein am Eingangsbereich der Schule wieder Glühwein und Kinderpunsch, der Reinerlös ging an den Ecknacher Kindergarten.
2009
Am Anfang des Jahres 2009 konnte man sich wieder über einen gut besuchten Schützen –und Burschenball beim Gasthof Gutmann freuen.
Im Mittelpunkt unserer Generalversammlung standen die Neuwahlen.
Außerdem informierte der alte und neue 1. Vorstand über den Fortschritt der Planungen für unsere Lagerhalle. Den Abschluss bildete natürlich wieder unser Radiessen.
Gewählt wurden:
1 Vorstand: Florian Huber
2 Vorstand: Martin Herb
1 Kassier: Thomas Herb
2 Kassier: Matthias Thoma
1 Schriftführer: Jochen Aidelsburger
2 Schriftführer: Michael Eberle
1 Gerätewart: Andreas Wanner
2 Gerätewart: Alexander Huber
Vereinsdiener: Peter Mangold jun.
31.5 Erstes Ausrücken nach Günzenhausen im Landkreis Freising
11 Burschen und 2 Damen im 50 Sitzer Bus war wohl leider nur eine mäßige Beteiligung an dem Besuch des Festes.
Zwei Wochen darauf ging es mit den Sielenbacher Burschen gemeinsam im Bus zum Gründungsfest des KLJB Rehrosbach-Rinnenthal.
Am 28.6 fuhren wir zum 40-jährigen Gründungsfest des Stopselclubs Eisingersdorf.
Beim Stadtfest in Aichach beteiligten wir uns mit einem Ausschankwagen, einer 10 Meter langen Bar und einem Essenstand mit Stadtwürsten und Putenspießen.
Kurz darauf, am 29.August fand unser traditionelles Sautrogrennen statt. Bei schönstem Wetter stürzten sich 14 Männerteams, 3 Damenteams und 5 Kinderteams in die Fluten der Ecknach. Als Zusatzprüfung mussten neben dem Nageln erstmals Dosen umgeworfen werden.
Sieger Männer: Thomas Herb und Andreas Wanner, Sieger Damen: Daniela Keim und Ramona Weißland, Sieger Kinder: Marcus Schäffer und Markus Haas
Am Montag darauf besuchten wir den Barthelmarkt in Oberstimm, den Bus teilten wir uns mit den Kiemertshofern und den Igenhausenern.
Der letzte Ausflug im Vereinsjahr führte uns nach Hattenhofen im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Mitte September räumten wir das Gefrierhaus und das alte Lagerhaus aus und stellten unsere Habseligkeiten vorrübergehend in Todtenweis, Ecknach und Aichach unter. Nun wurde es Ernst mit dem Abriss unserer alten Lagerräume, den die Stadt Aichach veranlasste.
Zeitgleich begannen wir mit dem Neubau. Das Fundament fertigten wir mit den lustigen Maurern von der Firma Kneissl.
Für das Abbinden und für sämtliche Zimmermannsarbeiten an der Halle war die Firma Schwabbauer aus Bitzenhofen verantwortlich, wobei wir soviel selbst machten wie irgendwie möglich war, z.B. das Sägen, Säumen, Hobeln der Balken und Bretter, Mithelfen beim Abbinden, Aufstellen usw.
Der Rest der Halle wurde komplett in Eigenleistung erstellt vom Boden bis zum Dach, von der Wandverkleidung bis zum Tor einbauen, sowie der gesamte Innenausbau und die Elektro- und Wasserinstallation.
Auch die Ecknacher Firmen Elektrotechnik Wanner, Wasser+Wärme+Solar Schweighofer und die Firma Metallbau Ankner aus Dasing unterstützen unser Bauvorhaben in Fachlicher und Materieller Hinsicht sehr großzügig.
Die Firma Gigler aus Schrobenhausen spendete uns das Pflaster und die Hallenleuchten sind von der Firma manroland Augsburg.
An Weihnachten legten wir eine Schaffenspause ein und schenkten nach der Christmette wieder Glühwein aus.
2010
Das Vereinsleben beginnt, wie fast immer, auch 2010 wieder mit dem Schützen- und Burschenball in unserem Vereinslokal. Noch vor dem Frühjahr räumten wir unsere neue Lagerhalle ein, zu diesem Zeitpunkt fehlten nur noch ein paar Schönheitsreparaturen, die Dachrinne und die Außenanlagen. Am 9. April fand unsere Generalversammlung mit traditionellem Radiessen statt, bei der unser Vorstand 43 Mitglieder begrüßen konnte. Im Mittelpunkt stand in den Berichten unsere „Neue Lagerhalle“. Auch hatten wir zahlreiche Ehrungen. Unser Verein zählte damals 116 Mitglieder. Im April machten wir uns daran unseren Maibaum herzurichten. Den sehr schön gewachsenen Baum stiftete uns der Bscheider Georg / Braune Schorsch In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen organisierten wir zum Maibaumaufstellen wieder eine Maifeier, die diesmal nicht nur im Hof sondern auch im Stadel der Familie Gutmann stattfand. Wir feierten und tanzten noch bis spät in die Nacht. Der erste Festbesuch führte uns mit dem Bus nach Merching. Dann stand schon unsere Halleneinweihung auf dem Programm. Bei der kleinen Rockparty am Samstagabend hatten wir nur sehr wenige Gäste – so feierten wir halt für uns. Von Samstag auf Sonntag haben wir dann die ganze Halle bestuhlt. So stand der Einweihung nix mehr im weg. Um 10 Uhr waren wir im Gottesdienst in der Kirche, danach führte uns der Festumzug zur Halle, mit anschließender Einweihung durch unsern Herrn Pfarrer Vollmann. Nach dem Mittagessen hatten wir noch viel zu lachen bei der Theateraufführung „Bauer sucht Frau“. Ausklingen ließen wir das Fest bei einem gemütlichen Beisammensein. Der zweite Festbesuch führte uns mit dem Bus nach Stätzling. Am 31 Juli war es dann soweit, wir sind wieder auf dem Stadtfest vertreten und die Nachfrage nach unserem Cocktails in Kokosnüssen war sehr groß. Letztes Jahr fuhren wir mal nicht am Montag sondern am Freitag auf den Barthelmarkt nach Oberstimm. Der letzte Festbesuch im Jahr 2010 führte uns nach Unterschweinbach. Der Abschluss im Vereinsjahr war wieder unser Glühweinausschank nach der Christmette. Unser Verein zählt jetzt 117 Mitglieder.
2017
Das Vereinsjahr 2017 begann am 24. Mai mit der Generalversammlung, bei der die Vorstandschaft neu gewählt wurde. Alexander Huber übernahm das Amt des ersten Vorstands, unterstützt von Thomas Egen als zweitem Vorstand. Als erster Gerätewart wurde Marco Simmerbauer gewählt, zweiter Gerätewart wurde Florian Kistler. Die Schriftführung lag in den Händen von Roman Huber als erstem und Jonas Krotz als zweitem Schriftführer. Die Kasse führten Florian Egen und Killian Failer. Zudem wurde Fabian Gutmann als Vereinsdiener bestätigt. Die Fahnenabordnung blieb bestehen. Bereits am 15. April wurde beim Klaus Naß der Maibaum eingeholt, der anschließend gehobelt wurde. Von diesem Tag an wurde der Maibaum durchgehend bewacht – teilweise sogar in drei Schichten – und war damit bestens geschützt für die bevorstehende Aufstellung. Ein großes Ereignis im Jahr 2017 war die 1200-Jahr-Feier von Ecknach, die vom 28. April bis 1. Mai stattfand. Der Burschenverein übernahm während des gesamten Festwochenendes die Verantwortung für die Bar und war mit vielen Helfern sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau beteiligt. Am Freitag, den 28. April, eröffnete Klaus Habermann um 18:30 Uhr das Festwochenende mit dem Bieranstich. Ab 20 Uhr folgte die „Nacht der Tracht“ mit der Band „Edelstoff“. Bereits um 20:30 Uhr war das Festzelt nahezu vollständig gefüllt. Die beliebten Goaßn wurden zwischen 21 und 22 Uhr zu einem Sonderpreis von 4,50 Euro ausgeschenkt. Der Andrang war so groß, dass kurzfristig statt Maßkrügen zwei Halbe ausgeschenkt wurden. Auch ein kompletter Kombi mit Getränken musste kurzfristig nachgeliefert werden. Am Samstag, den 29. April, fand um 18 Uhr ein Festgottesdienst statt, gefolgt von einem Festabend. Professor Dr. Liebhart hielt einen beeindruckenden Vortrag über die weitreichende Geschichte Ecknachs, der musikalisch von Tom und Flo umrahmt wurde. Sonntag, der 30. April, begann um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst, dem ein Dorffest mit Grillbetrieb folgte. Am Abend trat Chris Boettcher mit seinem Programm „s’Beste“ auf, das er mit einem speziell für Ecknach geschriebenen Lied eröffnete. Der 1. Mai begann früh: Um 8 Uhr traf sich der Verein am Lagerplatz des Maibaums bei Klaus Naß. Nach dem Herausrangieren aus dem Hof gab es zur Stärkung Bier vom mobilen Stand der Gitti. Um 10:30 Uhr wurde der Maibaum mit einem Kuhgespann und unter Begleitung eines Teams von A.tv nach Ecknach gebracht. Ein Interview mit Sandi wurde ausgestrahlt. Gegen 11 Uhr folgte die Segnung durch Pfarrer Gabriel Vollmann. Der Maibaum wurde anschließend mithilfe eines Autokrans aufgestellt. Nach der Bewirtung der vielen Besucher begann gegen Mittag, nachdem das letzte Fass geleert war, bereits der Abbau. Am 14. Mai nahm der Burschenverein an der Fahnenweihe in Dasing teil. Abfahrt war um 8 Uhr beim Gutmann; gemeinsam mit den Kühbacher Burschen fuhr man im Bus. Diese hatten dabei ihren Fahnenstock vergessen, was zu heiteren Momenten führte. Bereits im Bus wurde mit einem Karton Weizen vorglüht. Die Rückfahrt um 17 Uhr erfolgte nicht mehr mit allen Teilnehmern, da manche noch länger feierten. Am 10. September folgte die Fahnenweihe in Pfaffenhofen an der Glonn. Der Glühweinausschank am Heiligen Abend war wie immer gut besucht und brachte Einnahmen von etwa 200 Euro ein. Das Jahr endete am 28. Dezember mit dem Kaltwassergrillen, zu dem sich elf Burschen am Bauwagen trafen. Nominiert wurde der Verein zuvor von den Kühbacher Burschen. Der Erlös aus der Glühweinaktion von 200 Euro ging an den Kindergarten, weitere 200 Euro spendete der Verein aus eigener Kasse an das Spital Aichach; zudem spendete der Getränkemarkt Lippert 50 Euro an das Spital. Als nächste Teilnehmer wurden der Burschenverein Klingen und die Landjugend Todtenweis nominiert, die beide ebenfalls teilnahmen. Das Jahr über fanden regelmäßig die beliebten Bierdonnerstage bei der Gitti statt, die jedes Mal gut und lange besucht waren.
2018
Das Jahr 2018 begann am 19. Januar mit dem traditionellen Burschen- und Schützenball. Um 20 Uhr startete der Abend und verlief mit großer Beteiligung. Am 10. Februar unternahm der Verein seine Apresskifahrt nach Söll. Abfahrt war bereits um 6 Uhr morgens beim Wirt. Die Busfahrt kostete 20 Euro und beinhaltete reichlich Verpflegung wie Bier, Handwürste, Brezen und Semmeln. Gegen 16 Uhr trafen sich alle zum gemeinsamen Feiern in der Moonlightbar, bevor es um 20 Uhr wieder zurückging. Am 23. März fand die Generalversammlung statt. Beginn war um 19 Uhr. Die Tagesordnung umfasste die üblichen Punkte wie Begrüßung, Totengedenken, Berichte der Vorstandschaft sowie Ehrungen. Da keine Neuwahlen anstanden, war die Versammlung mit einer Rekordzeit von 20 bis 25 Minuten beendet. Anschließend gab es Radiessen. Das traditionelle Weißwurstessen am 1. Mai war gut besucht und begann gegen 10:30 Uhr. Am 3. Juni nahm der Verein an der Fahnenweihe in Junkenhofen-Klenau teil. Treffpunkt war um 8 Uhr beim Wirt. Wie üblich fuhr man gemeinsam mit den Kühbacher Burschen im Bus. Marco hatte an diesem Tag seinen ersten Einsatz als Fahnenträger. Ein Schild wurde zwar gestohlen, konnte aber mit sechs Maß Bier wieder ausgelöst werden. Am 14. und 15. Juni wurden die WM-Spiele wie gewohnt übertragen. Am 4. August beteiligte sich der Verein am Stadtfest, das sowohl unter den Helfern als auch unter den Besuchern sehr gut besucht war. Viele jüngere Mitglieder unterstützten die älteren und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Um 4:30 Uhr war der Abbau in der Stadt abgeschlossen, danach gab es an der BV Halle noch ein oder zwei Bier. Am nächsten Tag wurde aufgeräumt und beim traditionellen Restetrinken Pizza gegessen. Am 3. September folgte die Fahnenweihe in Laimering. Man traf sich wie gewohnt um 8 Uhr und reiste mit den Kühbacher Burschen im Bus an. Da es für einige die letzte Fahnenweihe war, war der Verein besonders stark vertreten – insgesamt mit 38 Männern und Frauen. Vom 7. bis 9. September fanden die mittelalterlichen Markttage statt, die der Burschenverein gemeinsam mit der Feuerwehr organisierte. Die Hütte wurde von Hans Failer selbst gebaut. Trotz anfänglicher Probleme bei der Einteilung funktionierte später alles reibungslos. Der Freitag war dem Aufbau gewidmet, die Schichten wurden in jeweils vier Stunden unterteilt. Am Sonntag fand ein Umzug statt, anschließend wurde abgebaut. Die Weihnachtsfeier am 10. November fand in Ecknach zusammen mit dem Patenverein Kühbach statt. Die Beteiligung war sehr hoch, sogar höher als bei mancher vorherigen Feier. Ein großer Weihnachtsbaum wurde aufgestellt, der jedoch bereits am Folgetag mit einer Axt gefällt wurde. Die Preise betrugen für den ausrichtenden Verein nichts, für den Patenverein 10 Euro für die Mädels und 15 Euro für die Burschen. Der Glühweinausschank am 24. Dezember war gut besucht und der Erlös wurde an die Grundschule Ecknach gespendet.
2019
Das Jahr 2019 begann am 18. Januar mit dem Schützen- und Burschenball, der um 19:30 Uhr eröffnet wurde. Am 9. Februar folgte die Fahrt nach Söll, bei der sowohl Rodler, Skifahrer als auch reine Apresskifahrer teilnahmen. Wie üblich traf man sich später in der Moonlightbar. Die Generalversammlung am 29. März war mit 57 von 140 Mitgliedern gut besucht. Die Tagesordnung umfasste Berichte, Entlastungen, die Bildung eines Wahlausschusses sowie Neuwahlen der Vorstandschaft. Eine Satzungsänderung konnte wegen zu geringer Stimmbeteiligung nicht durchgeführt werden. Anschließend gab es Radiessen. Das traditionelle Weißwurstessen am 1. Mai war gut besucht und bei schönem Wetter besonders erfolgreich. Am 23. Juni nahm der Verein an der Fahnenweihe in Pasenbach teil. Rund 15 Mitglieder waren dabei. Erstmals war Jonas als Taferlbua im Einsatz, unterstützt von Simon. Am 30. Juni wurde das beliebte Sautrogrennen veranstaltet, das ebenfalls sehr gut besucht war und bei schönem Wetter stattfand. Am 14. Juli folgte die Fahnenweihe in Eisingersdorf mit etwa 15 Burschen und Mädels gemeinsam mit den Kühbachern. Das Stadtfest am 3. August verlief wie gewohnt erfolgreich, ebenso das Restetrinken am Folgetag. Die Weihnachtsfeier fand am 24. August bei den Kühbachern statt, der Baum wurde vom Ecknacher Verein gestellt. Am 7. und 8. September nahm der Verein an der Grubetwiesn teil – am Samstagabend und am Sonntag mit Fahnenabordnung. Der geplante Ausflug an den Tegernsee musste am 30. November leider entfallen. Der Glühweinausschank am Heiligen Abend brachte Spenden in Höhe von 200 Euro für das Spital sowie weitere 100 Euro vom Burschenverein ein.
2020
Das Jahr begann wie üblich mit dem Schützen- und Burschenball am 17. Januar. Am 8. Februar ging es erneut nach Söll – mit Rodlern, Skifahrern und Apresskifahrern. Am Abend traf man sich wie gewohnt in der Moonlightbar. Die Generalversammlung am 6. März war mit 39 anwesenden Mitgliedern deutlich schwächer besucht als in den Vorjahren. Kurz danach folgte coronabedingt die vorerst letzte gemeinsame Veranstaltung: ein interner Ausflug in die „Heimatliebe“ in Pfaffenhofen zu „Isi Glück“ – es sollte die letzte Party vor dem Lockdown sein. Am 23. März startete der Verein eine bemerkenswerte Hilfsaktion für hilfsbedürftige Personen in Ecknach. Über mehr als zwei Monate wurden regelmäßig Lebensmittel und Haushaltswaren für ältere oder gefährdete Einwohner besorgt. Die Mitglieder teilten die Einkäufe innerhalb der Vorstandschaft auf. Die Aktion wurde sehr gut angenommen und brachte große Dankbarkeit hervor. Aufgrund der Pandemie mussten zahlreiche traditionelle Veranstaltungen entfallen: das Weißwurstessen, alle Fahnenweihen, das Sautrogrennen, das Stadtfest, der Jahresausflug sowie der Glühweinausschank. Auch das Vereinsleben ruhte weitgehend. Am 5. September wurde die Halle aufgeräumt, wozu einige Helfer erschienen. Bei Bier und Pizza ließ man den Tag ausklingen. Wegen der coronabedingten Sperrstunde um 21 Uhr konnte der Glühweinausschank am 24. Dezember nicht stattfinden.
2021
Auch 2021 war stark durch die Pandemie geprägt. Zahlreiche Veranstaltungen mussten erneut entfallen, darunter der Schützen- und Burschenball, der Söll-Ausflug, die Generalversammlung, das Weißwurstessen, alle Fahnenweihen, das Sautrogrennen, das geplante WM-Stüberl sowie das Stadtfest. Auch der Glühweinausschank fiel abermals aus, ebenso wurden die Bierdonnerstage bei der Gitti seltener. Erst im Herbst konnte der Verein wieder aktiv werden. Am 24. September fand in Ecknach eine Weihnachtsfeier statt – mit sehr guter Beteiligung. Der Baum wurde dieses Jahr vom Patenverein Kühbach gestellt. Am 20. November unternahm der Verein einen Ausflug zur Augustiner Schwemm. Aufgrund der Corona-Situation fand der Ausflug in kleinerer Runde und ohne großes Programm statt. Die An- und Rückfahrt erfolgte mit dem Zug.
2022
Im Jahr 2022 normalisierte sich das Vereinsleben zunehmend. Am 18. April wurde der Maibaum in Oberbernbach geholt. Baumstifter war erneut Klaus Naß, und der Transport dauerte rund fünf Stunden. Anschließend wurde der Baum bei Naß gelagert und bewacht. Am 1. Mai wurde der Maibaum schließlich aufgestellt. Nico zog den Maibaum mit seinem Eicher heran, während der Kranz von Ernst Friedel mit seinem Porsche gefahren wurde. Oben beim Wirt erfolgte die Segnung durch Pater Valentin, begleitet von allen Fahnen. Der rund 32 Meter hohe Baum wurde unter Einsatz eines großen Krans der Firma Mikschl aufgestellt – erstmals ohne Hahn an der Spitze. Das Fest war hervorragend besucht; das große Zelt war schnell gefüllt. Die Vereine VfL Ecknach und Feuerwehr leisteten außerordentliche Arbeit. Rund 400 Gäste feierten bis etwa 23:30 Uhr. Am 15. Mai folgte die Fahnenweihe in Langenpettenbach. Zusammen mit den Kühbachern und Schiltbergern fuhr man in zwei Bussen. Etwa 20 Ecknacher Burschen und Mädels – darunter auch einige ältere – nahmen teil. Die Hälfte kehrte mit dem Bus zurück, der Rest blieb länger. Für die Versorgung wurde ein Gefrierschrank voller Bier per Auto gebracht. Auch der neu beschaffte Bollerwagen hatte seinen ersten großen Einsatz. Am 10. Juli nahm der Verein an der Fahnenweihe des Schützenvereins Steingriff teil, gemeinsam mit einem Bus mit den Kühbachern. Rund 15 Mitglieder waren dabei. Beim Dorflauf des VfL am 16. Juli traten sechs Burschen an und errangen sensationell den ersten Platz. Die Läufer der Biker Boys belegten Platz zwei und drei. Besonders erwähnenswert war die Zeit von Failer mit einem 3,9er Schnitt und 25:30 Minuten für die Strecke von 6,5 Kilometern. Auch Max Ostermayer und Tom Egen erzielten mit 28:30 bzw. 28:50 hervorragende Zeiten. Das Sautrogrennen musste in diesem Jahr entfallen. Das Stadtfest am 6. August fand bei idealem Wetter statt. Rund 20 Helfer waren im Einsatz, alle im einheitlichen Stadtfest T-Shirt von Tore Huber. Der Verein zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Ablauf. Aperol und Lillet waren besonders gefragte Getränke. Der Sonntagabend und die Nacht wurden wie gewohnt ausgiebig gefeiert. Am 12. August fand die Generalversammlung statt, an der 44 Mitglieder und insgesamt 49 Anwesende teilnahmen. Sie fand wie gewohnt beim Doni mit Radiessen statt. Durch Satzungsänderungen und Neuwahlen zog sich die Versammlung über zwei Stunden. Es war die erste Generalversammlung seit 2020 und fand an einem außergewöhnlichen Termin statt. Anschließend wurde lange an der Bar gefeiert. Vom 25. bis 28. August fand der Vereinsausflug nach Mallorca statt. Man traf sich bereits um 1:30 Uhr an der BV Halle zu einer „Vorbesprechungshalben“, bevor es um 3 Uhr mit dem Schulbus des Ankner losging – selbstverständlich in einheitlicher Ausflugskutte. Ein großer Dank ging an Domi (Tore Huber) und Simmerbauer Thomas (TS Dämmung & Sanierung). Der Flug hatte zwei Stunden Verspätung, was spontan für ein ausgedehntes Weißwurstessen genutzt wurde. Ein anderer Fluggast war bereits stark alkoholisiert und durfte beinahe nicht mitfliegen, was bereits Gedanken über den Rückflug aufkommen ließ. Im Hotel wurde trotz schwacher Ausstattung das Beste aus der Situation gemacht. Das Nebengebäude wies einige Mängel auf – tropfendes Wasser, herabhängender Rauchmelder, schlechtes Essen – sodass die logische Lösung lautete: mehr trinken. Die humorvolle Erkenntnis: Mit dem Geld des Burschenvereins könnten neue Hotelanlagen finanziert werden. Einige Teilnehmer feierten bis kurz vor Abfahrt durch bzw. fanden ihre kurzfristige Liebe des Lebens, doch alle waren pünktlich am Flughafen und schafften es in den Flieger. Freunde aus Ecknach – Dani Wanner, Schicki Huber und Anja Gärtner – sorgten zusätzlich für heitere Momente. Zahlreiche Anekdoten seien an dieser Stelle mit Rücksicht auf die Beteiligten nicht näher beschrieben. Tom verpasste Domi einen neuen Bartstil, Nico bewies wenig Interesse an materiellem Besitz (z. B. Handy und iClip), Weichi wurde spontan zum Feuerlöscherprüfer und zur Stewardess, und Piti wurde humorvoll zum neuen „Helmut“ mit den schwächsten Verkaufszahlen gekürt. Am 1. Oktober fand die Weihnachtsfeier statt. Ein WM Stüberl war geplant, wurde jedoch letztlich nicht umgesetzt. Der Glühweinausschank fiel erneut aus, ebenso wurden die Bierdonnerstage seltener.
2023
Das Jahr 2023 begann mit einer Besonderheit: Der traditionelle Schützen und Burschenball musste entfallen. Der Schützenverein und der Burschenverein konnten sich nicht auf eine gemeinsame musikalische Begleitung einigen. Zudem äußerte Gutmann Bedenken, falls der Burschenverein gemeinsam mit anderen Vereinen einen eigenen Ball organisieren würde. Für das kommende Jahr ist der Ball jedoch wieder in Planung – vermutlich allerdings nicht mehr in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein, sondern eventuell gemeinsam mit dem VfL. Am 11. Februar fand der beliebte Ausflug nach Söll statt. Mit insgesamt rund 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Fahrt hervorragend besucht. Etwa vier bis fünf Burschen gingen rodeln, während die übrigen zur Hälfte Skifahrer und zur Hälfte Genießer waren. Einige konnten die Spannung auf den Ausflug kaum erwarten und verbrachten bereits die Nacht davor im Sportheim beim Wattturnier, bevor sie sich am frühen Morgen von einem eigens organisierten Abholservice vom Sportheim einsammeln ließen. Die Hinfahrt verlief durch einen Stau etwas länger als üblich, wobei eine improvisierte Witze Runde noch Verbesserungspotenzial offenbarte. Eine Toilettenpause für die Frauen konnte nicht eingeplant werden. Während manche die Gelegenheit nutzten, kurz Schlaf nachzuholen, zeigten andere beeindruckende Ausdauer. Am Nachmittag und Abend kehrten alle wie gewohnt in die Moonlightbar ein, die – wie jedes Jahr – brechend voll war. Trotzdem musste niemand dursten. Insgesamt war es ein gelungener und wie immer sehr flüssiger Ausflug ohne nennenswerte Ausfälle. Der Verein zeigte sich erfreut über die starke Teilnahme und bat um Rückmeldungen für zukünftige Fahrten. Für das nächste Jahr wurde bereits überlegt, direkt zur Öffnung in die Moonlightbar zu gehen und erst später heimzufahren. Die Generalversammlung fand am 17. März statt und war mit 44 Mitgliedern von insgesamt 148 sowie 49 Anwesenden gut besucht. Wie gewohnt wurde beim Doni getagt, jedoch erstmals ohne Radiessen. In diesem Zusammenhang wurde in der offiziellen Runde noch einmal an die Frauenmitgliedschaft erinnert. Nico hielt seine erste Rede als Vorstandsmitglied, und auch viele Neumitglieder wie Reitberger, Weichenberger und Ostermaier waren vertreten. Nach dem offiziellen Teil verbrachten die Vereinsmitglieder einen langen Abend an der Bar, an der zwei Bardamen ausschenkten. Im Anschluss folgte eine ausgedehnte Tour durch Ecknach, die bis etwa fünf Uhr morgens andauerte. Am 29. April beteiligte sich der Verein an „Rock the Mai“ in Kühbach. Rund 15 bis 20 Mitglieder rückten gemeinsam in Lederhose und Hemd an. Über den weiteren Verlauf des Abends konnten später nur wenige verlässliche Informationen eingeholt werden – was darauf schließen lässt, dass der Abend wohl recht „flüssig“ gewesen sein muss. Am 1. Mai besuchte eine etwa gleich große Gruppe den Maibaum in Kühbach. Für die Ecknacher war es in diesem Jahr besonders angenehm, als Besucher dabei zu sein. Während die Kühbacher im Regen ihren Baum aufstellten, genossen die Ecknacher ein gemütliches Beisammensein bei Bier – und würdigten den schönen Kühbacher Maibaum, der in ihren Augen jedoch nicht ganz an den eigenen heranreichte. Am 5. Mai musste der Verein völlig überraschend Abschied nehmen von Mangold Peter, genannt Beda oder MP. Mit ihm verlor Ecknach eine echte Dorfikone. Er war stets auf ihn Verlass – egal bei welchem Verein oder welcher Arbeit. Seine leicht grantige Art blieb vielen im Gedächtnis, seine unbegrenzte Hilfsbereitschaft und Lebensfreude jedoch in den Herzen der Gemeinschaft. Der Verein verabschiedete ihn mit den Worten, dass er hoffentlich auch „da oben“ genügend Bier bekomme – und dass er dort nun einen würdigen Gegner zum Kartln für den Gregi abgebe. Am 30. April fand zudem das traditionelle Weißwurstessen statt. Am 3. Juni wurde nach vielen Jahren endlich wieder das Ecknacher Hallenfest gefeiert – bei perfekten 25 Grad und Sonnenschein. Die Vorbereitung begann bereits am 16. Januar mit der ersten Sitzung des Jahres und zog sich über 138 Tage bzw. 19 Wochen fast jeden Montag. Die Planungsphase verlief weitgehend entspannt, während der Aufbau ab dem Montag vor dem Fest deutlich intensiver war. Dank zahlreicher Unterstützer – darunter Unterbaar, Kröger, Katze und Peter Herb – lief alles äußerst reibungslos. Insgesamt waren rund 80 Helferinnen und Helfer sowie etwa zehn Feuerwehrleute im Einsatz. Der Verein bedankte sich ausdrücklich für dieses großartige Gemeinschaftsgefühl im Dorf. Das Hallenfest war hervorragend besucht; Essen, Bier und Schnaps fanden reißenden Absatz. Nach einer erfolgreichen Party wurde außerordentlich schnell und gründlich aufgeräumt – die Bar war bereits vollständig abbaubereit. Ein besonderer Dank galt dem „Wahnsinns-Spülertrupp“, der bis spät in die Nacht arbeitete. Einige Burschen machten sich bei aufgehender Sonne auf den Heimweg, im Wissen, dass sie bereits drei Stunden später zum weiteren Abbau wieder antreten würden. Der Sonntag verlief für viele entsprechend verpeilt, aber dennoch wurde fleißig weitergearbeitet, ehe der Tag mit einem gemütlichen Umtrunk endete. An der Fahnenweihe in Klingsmoos am 11. Juni nahmen 14 Burschen und Mädels teil. Gemeinsam mit den Kühbachern und dem Gallenbacher Stopselclub fuhr man im Bus an. Da die Bar erst um 16 Uhr öffnete, bereiteten manche Teilnehmer schon früh Sorgen vor, ihren Rausch in so kurzer Zeit nicht angemessen verwalten zu können. Der Umzug wurde als zu lang empfunden, und insgesamt gehörte diese Fahnenweihe eher zu den weniger überzeugenden Veranstaltungen des Jahres. Anschließend kehrten einige Mitglieder noch zum Doni ein, wo es dann immerhin wieder gefiel. Die Weihnachtsfeier am 29. Juli wurde erneut in der BV Halle abgehalten. Es gab Gyrossemmeln und ein breites Getränkeangebot. Der wunderschöne Baum wurde traditionell vom Kühbacher Verein gestiftet und – wie üblich – tief und fest eingegraben, sodass das Entfernen später wieder zu einer Herausforderung wurde. Die Neumitglieder Treffler und Weichenberger sorgten für saubere Licht und Tontechnik. Um Mitternacht folgte die traditionelle Gesangsstunde im Kreis um den Baum. Die Feier verlief wie jedes Jahr sehr feucht fröhlich und endete dank vieler Scherben mit einer guten Portion Glück. Am 5. August war der Verein wie gewohnt beim Stadtfest aktiv. Der Tag begann schön, wurde jedoch von Regen unterbrochen. Trotz der Wetterkapriolen waren Gästezahl und Umsatz sehr zufriedenstellend. Der Ablauf war wie seit Jahren eingespielt: fünf Barmädels und der Verfasser arbeiteten hinter der Bar, während die Männer im Schankwagen tätig waren. Das Grillteam unter der Leitung von Engelhard Wilfried leistete erneut überragende Arbeit. Am Sonntag um 4:50 Uhr war schließlich Feierabend, und das Bier schmeckte noch einmal besonders gut. Der Sonntagbetrieb musste zwar abgesagt werden, aber Würstl und Brezen konnten nicht mehr storniert werden – weshalb sie so gut wie möglich gegessen oder eingefroren wurden. Dies verschaffte immerhin zusätzliche Zeit zum Aufräumen und einen würdigen Ausklang. Der Schankwagen wurde in der Halle aufgebaut und war so beliebt, dass man ihn am liebsten gleich gekauft hätte. Nach dem Auswärtsspiel des VfL kamen noch einmal viele Gäste und feierten bis tief in die Nacht. Vom 10. bis 13. August unternahm der Burschenverein einen Ausflug nach Wagrain. Treffpunkt war – wie könnte es anders sein – die Esso Tankstelle in Ecknach. Mit zwei 9 Sitzern und einem Auto ging es los; ein weiteres Auto kam am Freitag nach, sodass insgesamt 20 Mann dabei waren. Die Stimmung war von Beginn an hervorragend. Die Fahrt dauerte wegen zahlreicher Pinkel und Raucherpausen länger als geplant. Im Quartier wurden zunächst der große Schlafsaal besichtigt, woraufhin allen klar war, dass Schlaf nur in ausreichender alkoholischer Vorbereitung möglich sein würde. Beim zweiten Vorstand kam es in der Nacht bzw. am frühen Morgen zu einem kleinen Aggressionsproblem. Der Aufenthalt bot All Inclusive Verpflegung mit hervorragenden Mischgetränken und reichlich Essen – für den letzten Vielfraß genauso wie für alle anderen. Sogar etwas Wellness war möglich: Sauna und ein etwa zehn Grad kalter Schwimmteich. Da tagsüber viel getrunken wurde, nutzten viele Teilnehmer jede Gelegenheit für ein Nickerchen. Die Tage wurden gefüllt mit netten Gesprächen, Musik, Essen, Glücksspiel und noch mehr Alkohol. Sogar ein benachbarter Junggesellenabschied konnte nicht mithalten. Am Sonntag fuhren zwei der Busse bereits vormittags heim, während der erste Vorstand noch einmal zum Schwimmteich wollte. Die Raucherpausen auf der Rückfahrt wurden diesmal teilweise durch Kotzpausen ersetzt. Trotz alledem kamen alle Teilnehmer einigermaßen unbeschadet wieder in Ecknach an. Die Fahnenweihe in Kissing am 3. September musste aufgrund eines verheerenden Unwetters und eines dadurch verursachten Zelteinsturzes kurzfristig abgesagt werden. Die Nachricht darüber wurde sogar im Radio verbreitet. Der Burschenverein spendete daraufhin 200 Euro. Vom 8. bis 10. September beteiligte sich der Verein erneut an den mittelalterlichen Markttagen, gemeinsam mit der Feuerwehr. Die Essens und Getränkehütte vorm Specht wurde betrieben, noch immer dieselbe Hütte, die Hans Failer 2018 gebaut hatte. Der VfL übernahm die Torwache am Tandlmarkt und erhielt dafür Freigetränke und Essen vom Burschenverein. Die liebevolle Dekoration war wie immer ein Hingucker. Am Samstag wurde in drei Schichten zu je vier bis fünf Stunden gearbeitet. Das Angebot entsprach im Wesentlichen dem von 2018: drei verschiedene Speisen, Helles, Dunkles und Weinschorle. Erstmals konnte man sich online per Handy oder PC für Schichten eintragen, was gut funktionierte. Der Ablauf war insgesamt sehr reibungslos, die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt sowie zwischen Feuerwehr und Burschenverein hervorragend. Für die Griller wurden wie gewohnt Rupfersäcke bereitgestellt. Am Abend herrschte großer Andrang. Die nächste Zeitreise ist in drei Jahren geplant. Am 15. Oktober fand das Dorffest anlässlich „50 Jahre Kirche und Kindergarten“ statt. Gemeinsam mit dem VfL und der Feuerwehr wurden Festzug, Gottesdienst, Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen organisiert. Der anschließende Abbau und der wie so oft sehr flüssige Ausklang rundeten das Fest ab. Trotz des ungewöhnlichen Termins im Veranstaltungskalender verlief die Zusammenarbeit der Vereine routiniert und erfolgreich. Am 19. Oktober wurde der Verein im Rahmen des Hallenfest Projekts zu einer Brauereiführung bei der Brauerei Unterbaar eingeladen. 13 Mitglieder nahmen teil – mehr ließ die Kapazität nicht zu. Es folgte eine Führung durch sämtliche Anlagen und Gebäude, inklusive einer ausgiebigen Bierprobe. Anschließend lud Baron Freiherr Franz Groß von Trockau die Gruppe nach Bayerdilling in eine Wirtschaft ein, in der alles großzügig übernommen wurde – eine Einladung, die die Burschen sehr gerne annahmen. Für den 17. November war ein Helferfest geplant, mit anvisiertem Termin am 20. Januar 2024. Der Glühweinausschank fand wie jedes Jahr am 24. Dezember nach der Messe gegen 22:15 Uhr statt – zum zweiten Mal auf dem Dorfplatz. Die Veranstaltung war gut besucht und lief in angenehmer Stimmung ab. Nach dem Ausschank wurde im Feuerwehrhaus gespült; der Verein bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Das Spülen dauerte etwas länger als erwartet. Der Gewinn wurde genutzt, um dem Kindergarten konkrete neue Spielgeräte zu finanzieren.
2024
Am 17. Februar 2024 stand die alljährliche Après Skifahrt an, die als Ersatz für die ausgefallene Söll Fahrt vorgesehen war. Die Wetter- und Schneeverhältnisse in den Tagen zuvor waren allerdings so schlecht, dass selbst die Kühbacher Burschen, die kurz vorher vor Ort waren, dringend von einer Fahrt abrieten. Ein Ersatztermin ließ sich aufgrund der kurzfristigen Organisation, der Busverfügbarkeit, der Termine der Kühbacher und zusätzlicher Fußballspiele nicht sinnvoll realisieren. Stattdessen traf man sich spontan an der BV Halle zu einer geselligen Ersatzveranstaltung mit Bier und den eigentlich für die Busfahrt vorgesehenen Speisen. Das Treffen begann am Mittag – für manche ohnehin schon spät – und setzte sich aus einem bunt gemischten Haufen von Kurz- und Langzeitbesuchern zusammen, darunter viele Radlfahrer und einige ältere Mitglieder. Im Laufe des Nachmittags wurde es sogar noch kreativ: Aus Bierflaschen wurde das Wort „Söll“ gelegt, ein Werk abstrakter Kunst, das allerdings nicht mehr rechtzeitig für die „Ersatzveranstaltung 2024“ fertiggestellt wurde. Der Tag war dennoch ein gelungener improvisierter Ersatz. Die Generalversammlung, ursprünglich für den 15. oder 22. März vorgesehen, wurde auf das Ende des Sommers verschoben, da Neuwahlen sowie eine geordnete Übergabe anstanden. Am 1. Mai 2024 fand eine Maibaumtour statt, die mit dem traditionellen Weißwurstessen verknüpft war. Um 10:30 Uhr traf man sich mit dem Fahrrad, wobei einige humorvoll den „Führerscheinschutz“ erwähnten – auch wenn ab 1,6 Promille ohnehin nichts mehr zu retten wäre. Die Tour führte über Untergriesbach und Mauerbach bis nach Sielenbach. Trotz ansprechender Bäume konnte keiner mit dem eigenen Maibaum aus Ecknach mithalten. Von drei geplanten Bildern wurden am Ende nur zwei aufgenommen; für das dritte reichte die Zeit nicht mehr. Die Sielenbacher freuten sich nach diesem Besuch bereits sehr auf die Ecknacher bei ihrer Fahnenweihe am Sonntag. Der folgende Arbeitstag galt allgemein als einer der härtesten des Vereinsjahres. Am 5. Mai 2024 nahm der Burschenverein an der Fahnenweihe in Sielenbach teil. Bereits um 6:30 Uhr war Treffpunkt – und mit nur zwei Minuten Verzögerung waren so viele wie nie zuvor pünktlich. Gemeinsam mit den Kühbachern reiste man in zwei Linienbussen an. Es gelang sogar ein Gruppenfoto, was nicht selbstverständlich ist. Die Kirche war sehr gut besucht, auch wenn einige bei der modernen musikalischen Begleitung durch „Outback“ möglicherweise nicht sofort bemerkten, dass sie sich in einem Gottesdienst befanden. Der Umzug wurde aufgrund von Regen um etwa 30 Minuten verschoben. Schon vor dem Start brannten drei Bänke unter den Belastungen zusammen – eine Leistung, die man mit einem Augenzwinkern als „sehr stark“ bezeichnete. Für den Umzug wurde Bier aus einem Bach „organisiert“, das Weigl später beim Bundeswehrgelände nachholte. Die Aufstellung des Festumzugs bildete ein absolutes Highlight: Sage und schreibe 38 Burschen und Mädels nahmen daran teil – ein Rekord und ein Moment, auf den der Verein sichtlich stolz war. Der Fahnenschwenker Augl hatte bei der großen Zuschauerzahl und dem langen Zug ordentlich zu kämpfen. Die Rückfahrt um 18 Uhr war hingegen eher leer. Die Vorfreude der Sielenbacher auf den Ecknacher Besuch bestätigte sich an der Bar, wo der Abend lang und teilweise die Nacht kurz wurde – sehr zur Zufriedenheit einiger Teilnehmer. Am 19. Mai 2024 folgte die Fahnenweihe in Bruck. Neun Burschen und Mädels machten sich auf die Reise, später kam ein weiteres spontanes Neumitglied hinzu, das seinen Beitrag vorbildlich beglich. Der Ablauf der Fahnenweihe war ungewöhnlich: Die Kirche fand nicht im Zelt statt, weshalb der gesamte Zug zur Kirche und zurück führte. Dadurch wurde der „Feier-Freitag“ früher eingeläutet. Trotz der längeren Wege hielten viele Burschen ihre Leistung konstant hoch. Der Tag war ausgesprochen lustig, zugleich kraftraubend – Schlaf wurde sowohl nach als auch vorausgeschoben. Einige wussten am Ende vor lauter Energie nicht mehr recht, was Hut und was Lederhose war. Trotz kleinerer Besetzung wurde die Fahnenweihe ein voller Erfolg. An Fronleichnam, 30. Mai 2024, entfiel der Umzug aufgrund schlechten Wetters. Lediglich die Fahnenabordnung nahm am Gottesdienst teil – insgesamt waren sechs Männer geplant, darunter Fahne, Kreuz und Begleiter. Anschließend kehrte man wie gewohnt beim Wirt ein. Am 9. Juni 2024 folgte die Fahnenweihe in Arnbach. Die Ecknacher fuhren gemeinsam mit den Kühbachern an. Anfangs waren nur sechs Leute anwesend, da spontane Absagen und Nichterscheinen die Gruppe stark reduziert hatten. Bei der Auslöse des Taferls trat das nächste Problem auf: Kein einziger Taferlbua war anwesend. Später kamen jedoch weitere Mitglieder nach, und am Ende wurde die Veranstaltung wie gewohnt „flüssig“. Der Abschluss beim Wirt als Klassiker durfte nicht fehlen. Ein Höhepunkt des Jahres bildete das Gründungsfest vom 14. bis 15. Juni 2024. Der Freitag startete bei bewölktem, aber trockenem Wetter mit knapp 20 Grad. Sämtliche Biertische und Stehtische waren besetzt – das Fest war hervorragend besucht. Die Zeitung berichtete zwar fälschlicherweise von 650 Besuchern, tatsächlich waren es weit mehr. Das 5:1 der deutschen Nationalmannschaft spielte dem Fest perfekt in die Karten. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von „Dialekt“, bei dem Piti live in Ecknach zu sehen war – trotz seines Verzichts auf einen größeren Anteil. Die Party dauerte bis etwa 2 Uhr, danach wurde grob aufgeräumt. Anschließend feierte eine kleinere Gruppe im Grillstüberl weiter, bevor der erste große Druck des Festes abgefallen war. Der Verein war äußerst zufrieden mit Gästen und Ablauf. Der Samstag verlief ähnlich erfolgreich. Trotz geringeren Platzangebots durch die Leinwand und das zweite Fahrsilo reichte der Platz locker aus. Drinnen und draußen war es sehr gut gefüllt, ohne überfüllt zu sein. Die Leinwand wurde für Musikvideos und Partybilder genutzt – dank Robin. Die Musikauswahl und der Klang waren deutlich besser als im Vorjahr. Der Aufbau entsprach dem von 2023, das Essen wurde besonders gelobt – Dank an Seidl. Die Feier ging bis 3 Uhr, viele gingen erst gegen 5 Uhr heim, einige wären zu Recht noch länger geblieben. Präsident Tom Egen zeigte sich großzügig und setzte den Beginn des Aufräumens erst auf 12 Uhr fest. Die Stimmung an beiden Tagen war überragend. Insgesamt war das Fest trotz der Erfahrungen aus 2023 wieder mit erheblichem Aufwand verbunden. Der Übergang der Planungen von 2023 zu 2024 war nahezu fließend: Vier zusätzliche Sitzungen fielen an, obwohl das Hallenfest diesmal nicht stattfand. Der Aufbau begann bereits am Samstag davor, und am Montag nach dem Fest war die Halle schon leer. Insgesamt waren über beide Tage rund 100 Helfer, inklusive der Feuerwehr, im Einsatz. Dem Dank an jeden einzelnen Helfer – ob vor, während oder nach dem Fest – wurde ausdrücklich Platz eingeräumt. Das gemeinsam gestemmte Fest über zwei Tage war ein großer Erfolg. Vom 17. Juni bis 14. Juli 2024 wurde das EM Stüberl aufgebaut. Direkt nach dem Gründungsfest begann der Aufbau, der an frühere EM- und WM-Stüberl erinnerte – das letzte dieser Art war 2018 gewesen. Viel Technik aus vergangenen Jahren fehlte oder war nicht mehr auffindbar, doch der Verein schaffte es dennoch, alles rechtzeitig einzurichten, sodass bereits am Montagabend das erste Spiel geschaut werden konnte. Die Couchen des Bauwagens waren leider überflutet und mussten ersetzt werden. Übrig gebliebene Gyrossemmeln wurden an den Deutschland-Spieltagen verkauft, der Rest fand seinen Weg in private Haushalte. Das Stüberl war zwar nicht perfekt, aber wieder ein schöner Treffpunkt – sowohl für den Verein als auch für das ganze Dorf. Am 20. Juli 2024 fand das Vereinsjubiläum der Kühbacher Burschen statt. Anfangs sah es nach einer kleinen Ecknacher Abordnung aus, doch im Verlauf des Abends wuchs die Gruppe deutlich. „Später kommen“ bedeutete keinesfalls „früher gehen“, eher das Gegenteil. Am Ende präsentierte sich der Burschenverein mit einer schlagkräftigen Truppe – sowohl in Mann- und Fraustärke als auch im flüssigen Durchsatz. Die Feier war sehr gelungen. Der Verein bedankte sich ausdrücklich bei den Kühbachern, den langjährigen Paten – für ihre Großzügigkeit und die nicht selbstverständliche Verbundenheit. Am 13. Juli 2024 (zeitlich vor dem Jubiläum, aber im Zusammenhang genannt) wurde gemeinsam mit dem Bauwong das Hobbyturnier des VfL bestritten. Zwei Mannschaften mit insgesamt 17 Spielern traten an, unterstützt durch Spieler der C Jugend von Schwaiger Jonas – ein herzlicher Dank dafür. Die Gegner waren stark und gut besetzt, doch trotz isotonischer Getränke schlugen sich beide Teams tapfer und belegten in ihren Gruppen nicht die letzten Plätze. Im Spiel um Platz 5 setzte sich der Bauwong in einem spannenden Duell durch. Auf der Players Party vertraten die Ecknacher ihre Teams würdig. Insgesamt war es ein sehr gelungener und sportlicher Tag. Im Juli fand möglicherweise zusätzlich ein spontanes Sautrogrennen statt. Am 3. August 2024 war der Burschenverein wie jedes Jahr fest beim Stadtfest eingebunden. Das Wetter war ideal: warm, aber ohne starke Sonneneinstrahlung. Der Aufbau erfolgte wie gewohnt, obwohl es aufgrund von Verhinderungen innerhalb der Vorstandschaft einige Herausforderungen gab. Dank der vielen Helfer wurde diese Phase allerdings hervorragend gemeistert. Mit 23 Burschen und Damen startete die Mannschaft um 17 Uhr in den „jährlichen Wahnsinn“. Trotz der üblichen Herausforderungen wurde der Abend ein voller Erfolg. Der Aufwand ist jährlich ähnlich, jedoch keineswegs zu unterschätzen – die konstante Steigerung der letzten Jahre macht den Verein stolz. Ab 2 Uhr begann der Abbau, der hart, aber reibungslos war. Um 3:30 Uhr war Abfahrt. Wer hart arbeitet, darf auch um 4 Uhr morgens ein Bier trinken – entsprechend dauerte dieser Teil bis in den Sonnenaufgang. Um 10 Uhr begann das weitere Aufräumen mit halb ausgeschlafenen Helfern. Um etwa 16:30 Uhr war alles geschafft. Das anschließende kleine Helferfest war sehr gelungen. Am 10. August 2024 fand das große Helferfest statt. Der Verein wollte sich bei allen bedanken, die bei den zahlreichen Veranstaltungen des Jahres so fleißig mitgeholfen hatten. Es gab Fassbier und einen Rollbraten von Seidl. Gefeiert wurde gemeinsam mit den Helfern des VfL im Sportheim. Das Fest war gut besucht und kam sehr gut an. Trotz des Mehraufwands durch Gründungsfest und EM Stüberl herrschte im Dorf ein außergewöhnlicher Zusammenhalt – viele halfen mit, obwohl die Arbeitsära für einige eigentlich schon beendet sein könnte. Der Verein betonte den Stolz auf die Gemeinschaft. Vom 15. bis 18. August 2024 ging es zum großen BV Ausflug nach Kaltern. Die Hinfahrt zog sich lange hin, nicht zuletzt wegen eines ausgedehnten Zwischenstopps auf „Steph’s Hittn“. Danach hätten manche eigentlich schon genug Abenteuer für diesen Tag gehabt – aber es ging weiter. Gegen 18 Uhr erreichte man endlich Kaltern und startete gleich in einen gemeinsamen Abend nach Bozen. Dort „verlor“ sich ein Guinness Schild auf mysteriöse Weise, das später als völlig ungerecht gestohlen gemeldet wurde. Eine Anzeige steht bis heute aus. Am Samstag waren alle „leicht angeschlagen“, als es zum ausgewogenen Frühstück – bestehend aus Bier – ging. Während des Essens traf der „verlorene Sohn“ ein, der einen Tag zu früh zum Weinfest gekommen war. Nachmittags ging es entweder an den Kalterer See zum Baden und Kioskvergnügen oder auf eine Stadttour durch Kaltern. Ein beinahe Herzinfarkt während eines Kaffeekränzchens wurde knapp verhindert. Das eigentliche Ziel des Ausflugs, das Weinfest am Samstagabend, wurde dann ausgiebig besucht. Die Ecknacher Vereine wurden sogar von der Bühne erwähnt, wobei niemand genau wusste, warum. Tatsächlich kehrten alle – fast schon ein Wunder – gemeinsam zurück. Am Sonntag zeigten die älteren Burschen auf der Heimfahrt den jüngeren erneut die „wahre“ Rangordnung in Sachen Trinkfestigkeit. Die Weihnachtsfeier fand am 26. Oktober 2024 bei den Kühbacher Burschen in der Halle vom Kneißl statt, wie in den vergangenen Jahren. Der Baum wurde vom Ecknacher Burschenverein gestiftet. Es gab Schupfnudeln und Gulaschsuppe als Grundlage – beides wurde dankend angenommen. Das traditionelle Mitternachtssingen war trotz ausgedruckter Liedtexte wieder herausfordernd. Der Abend klang besinnlich und dennoch feucht fröhlich aus. Am 8. November 2024 wurde die Generalversammlung abgehalten. 60 Mitglieder und insgesamt 63 Anwesende nahmen teil. Die Versammlung fand wie immer beim Doni statt, diesmal wieder mit Radiessen nach einem Jahr Pause. Es war die letzte Rede von Thomas Egen und Florian Egen. Erstmals wurden Mitglieder für ihre 50 jährige Vereinszugehörigkeit geehrt – die Gründungsmitglieder. Auch diesmal waren viele Neumitglieder da, spätestens nach dem Spiel der VfL Dritten. Der Abend wurde lang: Die Mitglieder standen lange an der Bar, auch Anita und sogar Doni selbst. Danach zog eine größere Gruppe weiter ins Emmi. Die Gründungsmitglieder blieben noch lange beim Wirt. Am 17. November 2024 nahm der Verein am Volkstrauertag teil. Den Abschluss bildete der traditionelle Glühweinausschank am 24. Dezember 2024, wie jedes Jahr nach der Messe gegen 22:15 Uhr.
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